Rezept
Süßkartoffel-Parmesan-Kekse
Knusprige Leckerchen mit Süßkartoffel und Parmesan.

Süßkartoffel und Parmesan ergeben eine schmackhafte Kombination für selbstgemachte Hundekekse. Die Kekse lassen sich gut in kleine Stücke schneiden und eignen sich dadurch auch als Trainingssnack oder kleine Belohnung zwischendurch.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
- Backzeit: 15 – 20 Minuten
- Haltbarkeit: ca. 3 – 4 Tage
- Geeignet als: Trainingssnack / Belohnung
- Schwierigkeitsgrad: Einfach
Rezept: Süßkartoffel-Parmesan-Kekse
Zutaten
- 200 g Süßkartoffel
- 1 Ei
- 20 g geriebenen Parmesan
- 1 EL Öl, z. B. Rapsöl
- 230 g Dinkelmehl (Für glutenfreie Leckerchen kann das Dinkelmehl durch Reismehl oder glutenfreies Hafermehl ersetzt werden)
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Süßkartoffel halbieren und im Backofen garen, bis sie weich ist. Anschließend schälen und pürieren.
- 200 g Süßkartoffelpüree mit Ei, Parmesan und Öl vermengen.
- Das Mehl nach und nach zugeben und alles zu einem homogenen Teig verkneten.
- Den Teig ausrollen, Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Je nach Dicke der Kekse etwa 10–15 Minuten bei 180 °C backen.
- Im ausgeschalteten Backofen vollständig auskühlen lassen.

Mein Praxistipp
Der Teig kann je nach Größe und Feuchtigkeitsgehalt der Süßkartoffel recht weich und klebrig sein. Statt zusätzliches Mehl einzuarbeiten, kannst Du den Teig auch mit leicht geölten Händen oder zwischen zwei Lagen Backpapier flachdrücken.
Besonders praktisch: Die noch warme Teigplatte lässt sich direkt nach dem Backen mit einem Teigrädchen in kleine Karos schneiden. Anschließend können die Leckerchen im ausgeschalteten, noch warmen Backofen vollständig auskühlen und dabei noch etwas nachtrocknen. So entstehen kleine, knusprige Trainingshappen.
Warum diese Zutaten?
Süßkartoffel liefert unter anderem Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe und sorgt für Feuchtigkeit und eine angenehme Konsistenz im Teig.
Ei sorgt nicht nur für die Bindung des Teigs, sondern liefert ebenfalls hochwertiges Eiweiß und wichtige Vitamine.
Parmesan sorgt vor allem für einen intensiven Geschmack und kann dadurch die Akzeptanz der Leckerchen erhöhen.
Öl liefert Fett und unterstützt die Verarbeitung des Teigs.
Dinkelmehl gibt den Keksen ihre feste Struktur. Für eine glutenfreie Variante kann es durch Reismehl oder entsprechend gekennzeichnetes glutenfreies Hafermehl ersetzt werden
Tipps zur Fütterung
Die Kekse eignen sich gut als kleine Belohnung beim Training oder für zwischendurch. Wie bei allen Leckerchen gilt jedoch: Auch selbstgemachte Snacks liefern Energie und sollten bei größeren Mengen in die tägliche Futterration eingerechnet werden.
Süßkartoffeln enthalten Oxalate. Für gesunde Hunde sind die Mengen in solchen Leckerchen in der Regel unproblematisch. Bei Hunden mit Calciumoxalat-Harnsteinen oder bestimmten Nieren- oder Harnwegserkrankungen solltest Du auf andere Leckerchen zurückgreifen.
Aufbewahrung
Die Kekse sollten vollständig ausgekühlt sein, bevor Du sie in einem luftdichten Behälter aufbewahrst. Je trockener und knuspriger sie gebacken wurden, desto besser sind sie lagerfähig.
Da selbstgemachte Leckerchen keine Konservierungsstoffe enthalten, solltest Du sie regelmäßig auf Geruch und Aussehen kontrollieren. Bei Unsicherheit lieber entsorgen. Für eine längere Aufbewahrung lassen sie sich auch portionsweise einfrieren.
Fazit
Mit wenigen Zutaten entstehen knusprige Hundekekse, die sich prima als kleine Belohnung im Alltag eignen. Die Kombination aus Süßkartoffel und Parmesan sorgt für einen aromatischen Geschmack – und durch die Möglichkeit, die Kekse in kleine Stücke zu schneiden, eignen sie sich besonders gut als Trainingssnack. Viel Freude beim Backen!
Hinweis
Leckerchen sollten immer nur eine Ergänzung zur täglichen Fütterung sein und in Maßen gegeben werden. Achte darauf, die Menge an den Energiebedarf und die Größe Deines Hundes anzupassen. Enthält ein Rezept besondere Hinweise – wie eine längere Kochzeit oder eine spezielle Anwendung –, findest Du diese direkt beim jeweiligen Rezept.
